Symphonie Fantastique

Über uns

Symphonie Fantastique ist ein neues, aufregendes Orchester, in dem 46 junge, talentierte Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen Europas ausschließlich auf Instrumenten des 19. Jahrhunderts spielen. Unter der Leitung von Pianist und Dirigent Robert Levin und Konzertmeister Peter Hanson führen sie die Musik des romantischen Zeitalters zu neuer Blüte. Die Mitglieder von Symphonie Fantastique konzertieren normalerweise mit so bekannten Orchestern wie dem Orchestre des Champs-Elysées, Anima Eterna oder dem Orchestra of the Age of Enlightenment. Zusammengeführt hat die 46 jungen Musiker die Freude, beim Interpretieren „alter Musik“, ganz neue Wege zu gehen. Und diese Freude am Spielen spürt das Publikum bei jedem Auftritt.

Begonnen hat die Geschichte von Symphonie Fantastique 2007 beim Festival de Saintes in Poitou-Charentes, in Frankreich. Unter der Leitung von Robert Levin und anhand der Werke von Schumann, erfuhren die Mitglieder der Formation, genauso wie das Publikum, eine neue Art, die Sprache und die Klangwelt der Musik aus dem 19. Jahrhundert zu entdecken.

Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen einem modernen Orchester und einem aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Anzahl der Musiker. Symphonie Fantastique arbeitet durchschnittlich mit 40 bis 50 Musikern, ganz im Stil der bis zu 100-Mann-starken Symphonie-Orchester. Der Gebrauch von alten Instrumenten verleiht dem Ensemble zusätzlich seinen besonderen Klang: Die Holzblasinstrumente klingen feiner, aber trotzdem charaktervoll; man meint, sie geben den Musikern eine neue Farbpalette, mit der sie die Musik zeichnen können. Die Blechblasinstrumente und die Pauken haben ein fokussiertes Timbre und wiegen nicht so schwer in der Balance des Orchesters – wie es bei modernen Orchestern oft der Fall ist. Die Streichinstrumente klingen klarer und lebendiger. Beim Spielen von Stücken aus dem 19. Jahrhundert mit zeitgenössischen Instrumenten entdecken sowohl Musiker als auch das Publikum die strukturelle Transparenz und die Weiten der orchestralen Klangfarbe, die auf anderen Wegen unmöglich zu erreichen ist.

Wir tauschen jetzt aber nicht nur unsere neuen Instrumente gegen alte, um den Klang früherer Zeiten in die Gegenwart zu holen, wir möchten die alten Spiel-Techniken des 19. Jahrhunderts wieder entdecken und benutzen. Das gibt uns die Möglichkeit, bekannte Musikstücke in jener frischen Art und Weise zu präsentieren, in der sie ursprünglich geschrieben und aufgeführt wurden, den Geist des romantischen Zeitalters einzufangen, als diese Musik die Herausforderung angenommen hat, die Grenzen des Ausdrucks auszuloten.